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„Nichts als gute Geschäfte mit Shanghai?“

Hamburg und Shanghai pflegen seit mehr als 20 Jahren eine enge Städtepartnerschaft. Das Spektrum der Zusammenarbeit reicht von Wirtschaft und Handel über Bildung und Wissenschaft sowie Kulturaustausch bis hin zu gemeinsamen Projekten in Bereichen wie Stadtplanung und Umweltschutz. Um Fragen zur Rolle der Rechtstaatlichkeit und den Menschenrechten innerhalb dieser wirtschaftlichen Beziehung eine Plattform zum Austausch zu bieten, haben wir im Rahmen der China Time 2010 als Amnesty International Bezirk Hamburg gemeinsam mit der Tibet Initiative Deutschland eine Podiumsdiskussion organisiert. Teilnehmer der Diskussion waren dabei Corinna Nienstedt von der Hamburger Handelskammer, Dr. Till Steffen als Justizsenator, Günter Frank, Mitglied der Bürgerschaft, SPD und Dr. Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty. Moderiert wurde die Veranstaltung von Matthias Naß, stellvertretender Chefredakteur „DIE ZEIT“.

 

Zu Beginn der Veranstaltung hat Helmut Steckel als Vertreter der Tibet Initiative und langjähriges Amnesty Mitglied die rund 65 Gäste in der Aula der Universität Hamburg begrüßt. Dabei hat er die Verbundenheit der beiden Organisationen erläutert, sowie die Notwendigkeit des Austauschs zum Thema Wirtschaftsbeziehungen und der Rolle der Menschenrechte mit China. Im Anschluss daran wurde ca. 1 ½ Stunden über diese Themen diskutiert und auch das Publikum war zum Schluss eingeladen kontroverse Fragen an die Diskussionsteilnehmer zu stellen. Im Foyer hatte die Bergedorfer Amnesty Gruppe und die Tibet Initiative einen Stand aufgebaut, der weitere Informationen für die Gäste bereit hielt. Alles in Allem war die Veranstaltung im Rahmen der China Time ein voller Erfolg und wir freuen uns auf die nächste Gelegenheit zum konstruktiven Austausch im nächsten Jahr.

Karen Patrzek (Pressesprecherin Amnesty International Hamburg)

Auf dem Podium saßen: Corinna Nienstedt (Handelskammer Hamburg, Leiterin
Geschäftsbereich International), Dr. Monika Lüke (Amnesty International, Generalsekretärin),
Matthias Naß (Moderator, stellvertretender Chefredakteur „DIE
ZEIT“), Dr. Till Steffen (Justizsenator der Freien und Hansestadt Hamburg) und Günter
Frank (Mitglied der Bürgerschaft, SPD).

Helmut Steckel als Vertreter der Tibet Initiative begrüßt die Gäste in der Aula der Uni.

 

Amnesty Generalsekretärin Monika Lüke und Matthias Naß sprechen über die Relevanz von Menschenrechten innerhalb der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen