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Die Begrüßung der Radfahrer der Radtour für die Menschenrechte in Ottensen war ein schöner Erfolg. Nachdem die Radler mit mehreren Zwischenstopps von Berlin nach Hamburg gefahren waren, kamen sie am 7. August am späten Nachmittag freudestrahlend am Bahnhof Altona an. Die Begrüßung hat der Arbeitskreis Öffentlichkeit organisiert.

Nach der Ankunft gab es für die Radler erst einmal einen großen Schluck Wasser aus den neuesten gelben Amnesty-International-Bechern, auf denen groß die schwarze Logo-Kerze zu sehen ist. Die Becher wurden extra für die Aktion bedruckt und waren auch am Stand für 2 Euro erhältlich. Beim nahe liegenden Restaurant Kölsch&Co. gab es für jeden Gast der sich mit einem unserer Becher ein Getränk holen wollte einen Rabatt auf Softgetränke. So wurde die Aktion auch von der umliegenden Gastronomie unterstützt. Eine Samba-Band stand dem Empfangskomitee am Amnesty-Stand lautstark zur Seite und so schauten viele Schaulustige dem bunten Treiben zu.

„Nichts als gute Geschäfte mit Shanghai?“

Hamburg und Shanghai pflegen seit mehr als 20 Jahren eine enge Städtepartnerschaft. Das Spektrum der Zusammenarbeit reicht von Wirtschaft und Handel über Bildung und Wissenschaft sowie Kulturaustausch bis hin zu gemeinsamen Projekten in Bereichen wie Stadtplanung und Umweltschutz. Um Fragen zur Rolle der Rechtstaatlichkeit und den Menschenrechten innerhalb dieser wirtschaftlichen Beziehung eine Plattform zum Austausch zu bieten, haben wir im Rahmen der China Time 2010 als Amnesty International Bezirk Hamburg gemeinsam mit der Tibet Initiative Deutschland eine Podiumsdiskussion organisiert. Teilnehmer der Diskussion waren dabei Corinna Nienstedt von der Hamburger Handelskammer, Dr. Till Steffen als Justizsenator, Günter Frank, Mitglied der Bürgerschaft, SPD und Dr. Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty. Moderiert wurde die Veranstaltung von Matthias Naß, stellvertretender Chefredakteur „DIE ZEIT“.

Rund 100 Leute fanden am Abend des 10. Dezembers ihren Weg in das Hauptgebäude der Universität Hamburg. Der dort stattfindende Abend stand ganz unter dem Motto „Bühne frei für die Menschenrechte“. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte haben kreative Menschen – jung und alt, Laien und professionelle Künstler – gemeinsam die Bühne mit Leben gefüllt. Geboten wurde was für Liebhaber aller Sparten: Szenische Auftritte wechselten mit Liedvorträgen, eine Tanzperformance und projizierte Bilder zum Thema „Menschenwürde (?) hier und heute“ rundeten die bunte Mischung ab.

Entwickelt wurde das Programm unter anderem in dafür eigens angebotenen Workshops, die in der Zeit vom 03. bis 05. Dezember allen Interessierten offen standen und in denen man sich unter professioneller Anleitung mit dem Thema Menschenrechte in den verschiedensten Ausdrucksformen auseinander setzen konnte.