Info-Abend für alle, die sich für die Arbeit von und Mitarbeit bei Amnesty International interessieren.

Du möchtest dich für die Menschenrechte einsetzen und mehr über die Arbeit von Amnesty International erfahren? Komm zum Informationsabend von Amnesty International Hamburg. Wir informieren nicht nur über konkrete Möglichkeiten der Mitarbeit, sondern auch zur Geschichte und Struktur von Amnesty.

Lern uns kennen und informier dich, wie du dich hier vor Ort für Menschenrechte einsetzen kannst.

Ort:  Amnesty-Bezirksbüro, Eilbeker Weg 214

Zeit: 19.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Queeramnesty zeigt Doku „Das verordnete Geschlecht“ bei den Lesbisch Schwulen Filmtagen

2001 wurde der Dokumentarfilm „Das verordnete Geschlecht“ in Hamburg uraufgeführt. Er thematisierte erstmals Intersexualität und die eklatanten Probleme der Menschen, die Opfer des vorherrschenden gesellschaftlichen Normierungswahns wurden. Im Angesicht dessen eröffnet/e der Film die Diskussion über grundlegende Fragen. Zum Beispiel: Was bedeutet es für uns, wenn da viel mehr ist als nur Mann und/oder Frau? Amnesty International dokumentiert in einem aktuellen Bericht die Menschenrechtsverletzungen an intergeschlechtlichen Menschen in Dänemark und Deutschland. Queeramnesty präsentiert den Klassiker mit anschließender Diskus­sion: Was hat sich in den letzten 16 Jahren verändert? Wurden die medizinisch nicht notwendigen Operationen an Säuglingen und Kindern gestoppt? Was kann die queere Community dafür tun, damit Menschenrechte auch für Inter* gelten?

Das Verordnete Geschlecht (OF mit DGS)
Bertram Rotermund, Oliver Tolmein (Deutschland, 2001, 62’)
Sonntag, 22.10., 13:00 Uhr, Passage Kino 2, EINTRITT FREI!

Gäste: Die Protagonistin des Films, Elisabeth Müller, sowie die Aktivistin Lucie Veith, die am 16.10. den „Preis für das Engagement gegen Diskriminierung“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erhalten wird für ihr außerordentliches Engagement für die Belange intergeschlechtlicher Menschen. Angefragt sind auch die Filmemacher.
Moderation: Queeramnesty Hamburg. Der Film und die Diskussion wird in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.

First premiered in Hamburg in 2001, this first documentary about intersexuality examines the difficulties faced by those who were victims of a norma­lisation mania to which we are all subject, but which we also uphold. Queeramnesty presents the classic, followed by a discussion. What has changed in the last 16 years? What can the queer community do to ensure that human rights also apply to intersexuals?

Weitere Informationen: Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg

Acht Jahre nach dem Staatsstreich in Honduras zählen die Gewaltraten in Honduras zu den höchsten weltweit. Die politische Opposition, Menschenrechtsverteidiger*innen, Umweltaktivist*innen und kritische Journalist*innen sind enormen Risiken ausgesetzt.

Besonders betroffen ist die Lesbian-Gay-Bi-Trans-Inter*-Community (LGBTI*). Über 200 gewaltsame Tötungen an Mitgliedern der LGBTI* Community wurden seit 2009 in dem Land mit nur etwa 10 Mio. Einwohner*innen registriert.

Der Großteil der Hassverbrechen bleibt straffrei. Alltägliche Diskriminierung, Bedrohungen, Polizeiübergriffe, Überfälle, Folter und Ermordungen sind an der Tagesordnung.

Nach Anerkennung im Asylverfahren leben die trans Aktivistinnen Frenesys Reyes und Shirley Mendoza heute in München und in Rostock. In ihrer Heimat Honduras setzten sie sich täglich gegen Diskriminierung und Hassverbrechen ein – und damit ihr Leben aufs Spiel.

Am Abend der Veranstaltung werden sie über ihre Lebenswege, Empowerment und Organisation der LGBTI* und besonders trans Community in Honduras sprechen. Zudem werden sie von den Umständen, die sie zur Flucht zwangen und von ihren positiven und negativen Erfahrungen als Geflüchtete, People of Colour und LGBTI*Aktivistinnen in Deutschland berichten.

Das Format ist ein dialogischer Vortrag der beiden Referentinnen mit anschließendem Publikumsgespräch.

Ort: Seminarraum Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 28A

19.00 Uhr, Eintritt frei 

Veranstalter: Amnesty International CASA, peace brigades international (pbi)
Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung

15:30 Uhr
Dokumentarfilm, Deutschland / Schweiz 2016, 119 Min, OF, dt. UT
Diskussion mit Alexander Schwarz, AI In Zusammenarbeit mit Amnesty International Bezirk Hamburg

Studio-Kino Hamburg, Bernstorffstr. 93-95, 22767 Hamburg i. R. Afrikanisches Film Festival „AUGEN BLICKE AFRIKA“, NOV 2017

Diskussion mit Alexander Schwarz, Mitglied der Koordiantionsgruppe „Völkerstrafrecht“ Amnesty International

Zehn Jahre nach den Gräueltaten und Massenvergewaltigungen durch kongolesische Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik sind Aufzeichnungen der Opfer Ausgangspunkt dieser beeindruckenden Langzeitdokumentation. Heidi Specogna trifft die junge Muslima Amzine mit ihrer Tochter Farne und das Mädchen Arlette, um behutsam herauszufinden, welche Spuren diese Gewalterfahrungen bei den Frauen hinterlassen haben. Die bis dahin idyllische,  friedliche Stimmung im Gehöft der Frauen ändert sich abrupt, als ein neuer Strudel der Gewalt beginnt. Muslimische Rebellen und christliche Milizen ziehen mordend und plündernd durchs Land. Französische Schutztruppen in gepanzerten Fahrzeugen patrouillieren in den Straßen, während die Menschen Matratzen und anderes Hab und Gut auf völlig überladenen Lastwagen festzurren, um zu fliehen - nicht wissend wohin. Mit großer Sensibilität folgt die Kamera den Protagonistinnen durch die erneuten Kriegswirren und dokumentiert eindrucksvoll den ung laub- lichen Überlebenswillen dieser Frauen. Heidi Specogna, geb. 1959 in der Schweiz, studierte z unächst Journalismus in Zürich und später an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Sie arbeitet als Filmemacherin und Dozentin. Ihr Film „Cahier Africain“ e rhielt neben zahlreichen anderen internationalen A uszeichnungen 2017 den Deutschen Filmpreis „Lola“ als beste Dokumentation.

Ort: Centro Sociale, Sternstr. 2

Dialog und Diskussion / 19.00 Uhr  

Seit vielen Jahren engagiert sich Gustavo Castro in Basisbewegungen gegen Megaprojekte im Energiesektor und für Menschenrechte. Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung wird die Journalistin Erika Harzer den Umweltrechtsverteidiger über alternative Energien von unten, über den Widerstand der indigenen und bäuerlichen Bevölkerung sowie Möglichkeiten der internationalen Vernetzung befragen.

Der Handlungsspielraum von Menschenrechts- und Umweltrechtsverteidiger*innen wird immer weiter eingeschränkt. Mexiko und Zentralamerika gehören zu den gefährlichsten Regionen für Aktivist*innen – im Jahr 2014 überlebte Gustavo Castro ein Attentat, bei dem die international anerkannte Umweltrechtsverteidigerin Berta Cáceres ermordet wurde.

Die Nichtregierungsorganisationen setzen sich unter großem Risiko zur Wehr und kämpfen weiter gegen die transnationalen Konzerne und den Ausverkauf ihres Landes.

Gustavo Castro, Direktor und Gründer der Organisation Otros Mundos A.C./ Amigos de la Tierra in Chiapas, Mexiko. Koordinationsmitglied der mexikanischen Bewegung von Geschädigten durch Repressionen und in der Verteidigung der Flüsse (Movimiento Mexicano de Afectados por las Represas y en Defensa de los Ríos, Mapder) und des Netzwerkes Geschädigter durch den Bergbau (Red Mexicana de Afectados por la Minería, Rema) sowie der Bewegung gegen das extraktivistische Bergbaumodell (Modelo Extractivo Minero, M4).

Erika Harzer, Autorin zahlreicher Radiofeatures und Dokumentarfilme zu den Schwerpunktthemen Migration, Menschenrechte, Frauen- und Kinderrechte und geschichtliche Aufarbeitung von Staatsterrorismus. Längere Auslandsaufenthalte führten sie nach Nicaragua und Honduras. Sie arbeitet vor allem zur Region Zentralamerika.

Veranstalter: Amnesty International CASA, peace brigades international (pbi), zapapres e.V.

Ort: Centro Sociale, Sternstr. 2

Consuelo Prado sucht ihren Ehemann Mario Lozano Arévalo, der am 1. April 2011 in Ciudad Cuauhtémoc (Bundesstaat Chihuahua) verschwand – einer von mittlerweile über 32.000 Menschen. 

09. November 2017 Ausstellungseröffnung und Konzert mit dem Duo Riosentí, Kurzvideo zum Kunstprojekt

„Spuren der Erinnerung“ des mexikanischen Bildhauers Alfredo López Casanova

Beginn 19.00 Uhr 

Ort: Bei der Apostelkirche 2, 20257 Hamburg

Unter dem Motto „Wo sind sie? Kein Mensch verschwindet spurlos“ wird vom 10. bis zum 23. November 2017 in der Apostelkirche eine Ausstellung von Amnesty International zu sehen sein. Es geht um das Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko.

Ausgangspunkt für dieses Projekt war das gewaltsame Verschwinden der 43 Lehramtsstudenten von Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero, das vor drei Jahren weltweites Aufsehen erregte. Bis heute haben die Ermittlungen zu keiner abschließenden Klärung geführt und den Angehörigen ist keine Gerechtigkeit widerfahren.

Die Ausstellung behandelt das Verbrechen aber auch in seiner historischen Tiefe und greift Einzelfälle auf, die bis in die Zeit des „Schmutzigen Krieges“ der 1970er Jahre zurückgehen. Die aktuellen Daten reichen bis Ende Juni 2017.

Das Verschwindenlassen ist eine Form der Gewaltausübung, die eine tiefe Verunsicherung von Menschen zum Ziel und in den meisten Fällen den Tod zur Folge hat. Überall im Land werden geheime Massengräber entdeckt.

Polizei und Militär sind häufig an den Verbrechen beteiligt oder nehmen diese billigend in Kauf. Die Aufklärungsrate liegt bei 1-2 Prozent; Täter werden kaum bestraft.

Dieses Verbrechen wird in Mexiko seit langem tausendfach begangen, obgleich Regierung und Parlament das Internationale Abkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen ratifiziert haben. Offiziell gelten mittlerweile mehr als 32.000 Personen in Mexiko als vermisst. Viele Menschen verschwinden gezielt, häufig ist es aber auch reiner Zufall.
 
Veranstalter: Amnesty International CASA (Kontakt: Wolfgang Grenz), unterstützt von der ev. luth.  Kirchengemeinde Eimsbüttel und dem Ida Ehre Kulturverein.
Öffnungszeiten: Mo 16.00-18.00; Di-Sa 10.00-12.00 und So 11.00-13.00 (nach dem Gottesdienst)
sowie auf telefonische Anfrage (0173 6137604)

Info-Abend für alle, die sich für die Arbeit von und Mitarbeit bei Amnesty International interessieren.

Du möchtest dich für die Menschenrechte einsetzen und mehr über die Arbeit von Amnesty International erfahren? Komm zum Informationsabend von Amnesty International Hamburg. Wir informieren nicht nur über konkrete Möglichkeiten der Mitarbeit, sondern auch zur Geschichte und Struktur von Amnesty.

Lern uns kennen und informier dich, wie du dich hier vor Ort für Menschenrechte einsetzen kannst.

Ort:  Amnesty-Bezirksbüro, Eilbeker Weg 214

Zeit: 19.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Mittwoch, den 22. November um 19 Uhr veranstaltet unsere Amnesty-Gruppe 1492 wieder den jährlichen Bußtagsgottesdienst in der St. Katharinen Kirche.

In diesem Jahr konnten wir den Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck als Sprecher für den Gottesdienst gewinnen.

Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg.

  

Unsere Hochschulgruppe produziert ihre eigene Radiosendung "Redefreiheit". In den Sendungen geht es natürlich um Menschenrechte. Jede Sendung hat ein Thema als Grundlage, mit dem wir uns in unterschiedlichen Beiträgen auseinandersetzen. Das Programm besteht meist aus Interviews, Berichten und Analysen sowie der Rubrik "Mein liebstes Menschenrecht". Außerdem wird über aktuelle Menschenrechtsnews informiert.

Sendezeit: Jeden dritten Donnerstag im Monat um 18 Uhr auf TIDE 96.0.

TIDE 96.0 läuft auf UKW 96,0 MHz, im Hamburger Kabel auf 95,45 MHz und per Live-Stream.

 Redefreiheit - Oktober 2015 - Krieg und Menschenrechte

 

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Weitere Infos: www.amnesty-uni-hamburg.de