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Der Palästinenser Aeham Ahmad wird 2014 durch YouTube-Videos zum Symbol für den Friedenswillen in Syrien. Inmitten von Bombenkratern im Flüchtlingslager Jamurk bei Damaskus lädt der Pianist sein altes Ukraina-Klavier auf einen Rollwagen und spielt in den Ruinen, um gegen den Hunger zu protestieren und den Menschen in seinem Viertel Hoffnung zu geben. Bis der IS das Viertel im April 2015 unter seine Kontrolle bringt und Aehams Klavier vor seinen Augen verbrennt. In einer musikalischen Lesung erzählt er von seinem Leben in Syrien, von Staatenlosigkeit, Terror, Flucht und der Macht der Musik.  

Moderation: Regina Dallmann, Amnesty International

Veranstalter sind die gemeinnützige Körber-Stiftung und Amnesty International.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.koerberforum.de ist trotzdem unbedingt erforderlich. Die Online-Anmeldung wird i.d.R. 14 Tage vor der Veranstaltung freigeschaltet. Freigabe weiterer Plätze drei Werktage vor Veranstaltung. Restplätze ohne Voranmeldung am Veranstaltungsabend. 

Dienstag, 24. April 19:00

Theater Haus im Park Bergedorf, Gräpelweg 8, 21029 Hamburg

Fr. 27.04. | 19:00   Maíz – Das, was Leben trägt

Performance und Podiumsdiskussion | Eintritt: Spende 3-5€
Ort: Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

Welche Farbe hat Mais? Weiß, gelb oder doch rot und blau…? Was hat Mais mit der Schöpfungsgeschichte zu tun, was mit globalen Märkten?  Das Wort ›Mais‹ stammt aus dem Taíno, einer Sprache indigener Gruppen der Karibik und bedeutet:  ›das, was Leben trägt‹. Die Kulturpflanze mit einer Vielfalt von rund 60 Sorten allein in Mexiko ist vom Aussterben bedroht. Doch handelt es sich nicht nur um das Verschwinden einer Pflanze, die weltweit ein kulturelles wie auch kulinarisches Nahrungsmittel darstellt; durch Optimierung des Saatguts und Einsatz von Gentechnik wurde aus einem Kulturgut eine industrialisierte Ware.

Anhand des Länderkontexts Mexiko werden in der zweisprachigen Performance/Lesung MAIZ (spanisch – deutsch) Perspektiven und Gründe für das Aussterben des Getreides, dessen biologische Vielfalt, sowie historische, kulturelle und künstlerische Bedeutungen genauso aufgezeigt wie sozio-ökonomische Entwicklungen, globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur.

„Roter Mais, Blut der Götter, rote Erde, wie die Haut der Großeltern,
gereift wie ein Kind wenn es von der Mutter geboren wird,
der Mutter Milpa, und dem Vater, Vater Mais.
Blau, wie die sternenklare Nacht auf dem Land,
grün, wie das tiefe Meer und seine Geheimnisse,
weiß und gelb, wie das Licht, das uns den Weg unserer Hoffnungen weist.“

Die zweisprachige Performance MAIZ – das was Leben trägt auf eine Reise von Ursprung und Mythologie der Pflanze Mais in Mexiko bis zu Einflüssen des Agrarindustriellen Systems und Verantwortung aus Deutschland.

Anschließend: Podiumsdiskussion
Wer ernährt die Welt und zu welchem Preis?

Im Jahr 2050 wird es ca.  9,7 Mrd. Menschen auf der Erde geben. Um diese ernähren zu können, setzt die Industrie auf agrochemische Mittel und verändertes Saatgut. Warum verkaufen transnationale Konzerne Pestizide im Globalen Süden, die hier schon lange verboten sind? Wie sollen sich die Menschen ernähren, die sich kein Bio leisten können? Und warum wird das agrarindustrielle Modell als angeblich einziges effizientes System auch durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit propagiert? Führt die Industrialisierung der Landwirtschaft eigentlich zu Flucht und Migration?

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion möchten wir  gemeinsam mit den Anwesenden diskutieren, wie ein gerechtes Welternährungssystem aussehen kann, was aktuell politisch passiert und wie wir von unseren Erfahrungen gegenseitig lernen können.

Gäste:
Peter Clausing, Pestizid Aktions- Netzwerk, PAN
Sandra Blessin, Agrar Koordination
Christian Schliemann, European Center for Human and Constitutional Rights, ECCHR
Mitglieder des kollektiv tonalli

Moderation:
Hauke Lorenz, Projekt: Generation Global, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik

Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 040-398053-83

In Kooperation mit: Romerotage, Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), Agrar Koordination, Amnesty International (CASA), Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit, treemedia e.V.
Veranstalter: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik.

http://www.romerotage.de/ 

 

Info-Abend für alle, die sich für die Arbeit von und Mitarbeit bei Amnesty International interessieren.

Du möchtest dich für die Menschenrechte einsetzen und mehr über die Arbeit von Amnesty International erfahren? Komm zum Informationsabend von Amnesty International Hamburg. Wir informieren nicht nur über konkrete Möglichkeiten der Mitarbeit, sondern auch zur Geschichte und Struktur von Amnesty.

Lern uns kennen und informier dich, wie du dich hier vor Ort für Menschenrechte einsetzen kannst.

Ort:  Amnesty-Bezirksbüro, Eilbeker Weg 214

Zeit: 19.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Ort:  Amnesty-Bezirksbüro, Eilbeker Weg 214

Zeit: 19.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  

Unsere Hochschulgruppe produziert ihre eigene Radiosendung "Redefreiheit". In den Sendungen geht es natürlich um Menschenrechte. Jede Sendung hat ein Thema als Grundlage, mit dem wir uns in unterschiedlichen Beiträgen auseinandersetzen. Das Programm besteht meist aus Interviews, Berichten und Analysen sowie der Rubrik "Mein liebstes Menschenrecht". Außerdem wird über aktuelle Menschenrechtsnews informiert.

Sendezeit: Jeden dritten Donnerstag im Monat um 18 Uhr auf TIDE 96.0.

TIDE 96.0 läuft auf UKW 96,0 MHz, im Hamburger Kabel auf 95,45 MHz und per Live-Stream.

 Redefreiheit - Oktober 2015 - Krieg und Menschenrechte

 

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Weitere Infos: www.amnesty-uni-hamburg.de