Briefe schreiben, um gegen Menschenrechtsverletzungen zu protestieren und Menschen vor der Verletzung ihrer Rechte zu schützen: Dieses Engagement vieler Einzelpersonen stand bereits am Anfang der Arbeit von Amnesty International vor fast 50 Jahren und ist bis heute eine der erfolgreichsten Methoden. So bewirken die Urgent Actions Jahr für Jahr in über einem Drittel aller Fälle Verbesserungen für die Betroffenen. 

Netzwerke für die Menschenrechte: Ihr Einsatz zählt! 

Wir möchten Ihnen eine zusätzliche Möglichkeit anbieten, diese Arbeit zu unterstützen: In der deutschen Amnesty-Sektion arbeitet eine Reihe ehrenamtlicher Gruppen, die sich auf ein bestimmtes Thema spezialisiert haben wie z.B. die Arbeit gegen Menschenrechtsverletzungen an Frauen oder die Arbeit gegen die Todesstrafe. Diese Gruppen bieten an, InteressentInnen regelmäßig Aktionsvorschläge zu aktuellen Fällen oder Anliegen zuzusenden. Wenn Ihnen ein Thema besonders am Herzen liegt, wenden Sie sich einfach an die jeweilige Email-Adresse. Sie erhalten dann Vorschläge zu Aktionen wie z.B. fertige Appellbriefe, die Sie direkt abschicken können.

Netzwerk gegen Folter

Folter und Misshandlung werden in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und allen wichtigen Menschenrechtsverträgen geächtet - und dennoch weltweit praktiziert. Aus mehr als 150 Ländern liegen Berichte über Folterungen und Misshandlungen durch staatliche Stellen vor. In über 70 dieser Länder wird systematisch gefoltert. Im Rahmen des "Krieges gegen den Terror" ist das Verbot von Folter und Misshandlung auch in westlichen Demokratien aufgeweicht worden. Amnesty International tritt kompromisslos für ein weltweites Folterverbot ein.

Das Netzwerk gegen Folter versendet per E-Mail monatlich Vorschläge für Briefaktionen oder Aktionen und darüber hinaus zwei mal jährlich einen Rundbrief mit einem Schwerpunktthema.

Melden Sie sich an und senden hierzu eine Mail mit dem Betreff "Netzwerk gegen die Folter" an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Netzwerk Rechte für Frauen 

Diskriminierung und Gewalterfahrung prägen das Leben von Frauen in vielen Ländern - Traditionen und fehlende Rechte machen sie zu Menschen zweiter Klasse, zum "Besitz des Mannes". Beharrlicher Einsatz kann dies ändern - kurzfristig durch schrittweise Verbesserungen, langfristig durch Bewusstseinsänderung. Unsere Projekte umfassen Themen wie häusliche Gewalt, Frauenhandel, Gewalt gegen Frauen in Kriegen und Nachkriegssituationen, weibliche Genitalverstümmelung, Ehrenmorde, Müttersterblichkeit. Unser Einsatz zeigt Erfolg: So wurden z.B. nach einer Amnesty-Aktion zu Albanien dort 2007 neue Gesetze gegen häusliche Gewalt verabschiedet.

Melden Sie sich gleich für das Netzwerk an und Sie erhalten in unregelmäßigen Abständen zwei bis drei Briefaktionen pro Jahr per E-Mail. Die Anmeldung ist schnell und einfach: Schicken Sie eine leere E-Mail mit dem Betreff "Anmeldung" an die folgende Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Netzwerk Heilberufe

Das Netzwerk Heilberufe hat vier Arbeitsbereiche: Heilberufler als Opfer, Täter, Helfende und Experten hinsichtlich schwerer Menschenrechtsverletzungen. Für die Opfer werden per Brief und E-Mail sogenannte Medical Actions verschickt - das sind Briefaktionen mit heilberuflichem Bezug, die in vielen Fällen zu Verbesserungen führen. Ärzte und Psychologen beteiligen sich aber auch nicht selten an Folter und Misshandlungen. Darauf weist das Aktionsnetz in öffentlichen Veranstaltungen hin, die im Internet dokumentiert werden. Schließlich finanziert das Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe einzelne Therapien für Folteropfer und beteiligt sich an der wissenschaftlichen Aufarbeitung zum Thema Menschenrechte und Gesundheit
(www.ai-aktionsnetz-heilberufe.de).

Melden Sie sich jetzt beim Netzwerk Heilberufe an und Sie werden etwa alle zwei Monate über aktuelle Aktionen informiert. Schicken Sie zur Anmeldung einfach eine leere E-Mail mit dem Betreff "Anmeldung" an die folgende Adresse:
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Netzwerk Kinderrechte

Die Mitglieder des Netzwerks Kinderrechte setzen sich gegen Menschenrechtsverletzungen an Kindern und Jugendlichen ein. Grundlage der Arbeit bildet in erster Linie die UN Konvention über die Rechte des Kindes. Wir bieten Mitmach-Aktionen an zu Themen wie dem Recht auf Bildung, Wohnen und Gesundheit, sowie zu Kindern in Institutionen, Kindern im Krieg und zur Todesstrafe an Minderjährigen. Netzwerkmitglieder erhalten einmal monatlich ein Angebot, wie sie sich online oder per Post für die Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen können.   Setzen Sie sich für die Rechte von Kindern ein.

Melden Sie sich für das Netzwerk Kinderrechte an. Schicken Sie eine leere E-Mail mit dem Betreff "Anmeldung" an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Netzwerk für Meinungsfreiheit

SchriftstellerInnen und JournalistInnen, die ihr Menschenrecht auf Meinungsfreiheit ausüben, sind in vielen Ländern von Repressalien, Publikationsverbot, unfairen Prozesse und Haft, Folter, "Verschwindenlassen" und Mord bedroht. Aber nicht nur in totalitären und autoritären Staaten, sondern auch in rechtsstaatlichen Demokratien hat die Zahl der zensierten oder verbotenen Medien einen traurigen Rekord erreicht. Parallel dazu ist die Anzahl von getöteten Journalisten in 2011 mit 66 um 16% über dem Vorjahr gestiegen. Wird die Meinungsfreiheit eingeschränkt oder gerät sie in Gefahr, beschnitten zu werden, dann stehen regelmäßig auch weitere Menschenrechte zur Disposition. Denn unter Ausschluss der Öffentlichkeit lassen sich Verstöße gegen Menschenrechte ungestört und somit einfacher begehen.

Amnesty International hilft u.a. einzelnen AutorInnen, JournalistInnen und SchriftstellerInnen, die Opfer der Beschränkung der Meinungsfreiheit geworden sind, durch Briefaktionen und Petitionen.

Wenn Sie auch mithelfen wollen, melden Sie sich für unser Netzwerk für Meinungsfreiheit an. Sie erhalten dann per E-Mail in unregelmäßigen Abständen sechs bis acht Musterbriefe pro Jahr. Diese können Sie ausdrucken, unterzeichnen und an die angegebenen Adressen mailen, faxen oder per Post senden.

Die Anmeldung ist schnell und einfach: Schicken Sie eine leere E-Mail mit dem Betreff "Anmeldung" an die folgende Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Netzwerk für MenschenrechtsverteidigerInnen

MenschenrechtsverteidigerInnen sind Einzelpersonen oder Gruppen, die sich durch friedliche und gewaltfreie Aktionen für die Menschenrechte einsetzen. Sie decken Menschenrechtsverletzungen auf, bringen sie an die Öffentlichkeit und drängen darauf, dass die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Sie helfen anderen, ihre grundlegenden Menschenrechte einzufordern.

Diese Arbeit ist nicht einfach. In vielen Ländern ist sie sogar überaus gefährlich. MenschenrechtsverteidigerInnen werden bedroht, sogar mit dem Tode. Sie werden inhaftiert, gefoltert, oder man versucht sie juristisch mit getürkten Anklagen oder restriktiven Gesetzen zum Schweigen zu bringen. Viele "verschwinden" einfach oder werden ermordet. Daher brauchen sie unsere Hilfe. Amnesty International arbeitet für MenschenrechtsverteidigerInnen seit ihrer Gründung und ist überzeugt, dass die Unterstützung von ihnen der beste Weg zur Durchsetzung der Menschenrechte für alle ist. Wir alle können etwas tun, um so diese wichtige Arbeit zu unterstützen.

Dafür bieten wir die Mitarbeit in zwei Netzwerken an.

Beim ersten Netzwerk geht es um die längerfristige Unterstützung der Arbeit der MenschenrechtsverteidigerInnen. Dazu versenden wir vier Mal im Jahr eine Falldarstellung und Musterbriefe. Das zweite Netzwerk ist dazu da, akut bedrohten MenschenrechtsverteidigerInnen möglichst schnell zu helfen. Jeden Monat werden dazu vier bis fünf Eilaktionen versandt - aber leider ohne Musterbriefe.

Melden Sie sich bei einem oder beiden Netzwerken für MenschenrechtsverteidigerInnen an unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Netzwerk Menschenrechte und indigene Völker

Weltweit gibt es in über 70 Staaten ca. 350 Millionen Indigene, die etwa 5000 verschiedene Völker bilden. Diese Völker haben - bei aller Unterschiedlichkeit - zahlreiche Gemeinsamkeiten und befinden sich oft in Interessenkonflikten mit der übrigen Bevölkerung. Besonders im Rahmen der wirtschaftlichen Ausbeutung von Ressourcen, aber auch aus militärisch-strategischen Gründen, wird ihnen ihr Land streitig gemacht. Vor dem Hintergrund dieser Landkonflikte und kultureller Unterdrückung kommt es immer wieder zu massiven Menschenrechtsverletzungen an Indigenen. Besonders diejenigen, die Widerstand leisten, werden häufig Opfer von Diskriminierung, Folter, "Verschwindenlassen" und politischem Mord.

Setzen Sie sich für die Rechte der Indigenen ein. Melden Sie sich für das Netzwerk Menschenrechte und indigene Völker an. Sie erhalten drei bis vier Briefaktionen pro Jahr per E-Mail. Schicken Sie eine leere E-Mail mit dem Betreff "Anmeldung" an:
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Netzwerk Polizei

Die Polizei ist als Trägerin des staatlichen Gewaltmonopols zuständig für innere Sicherheit und Ordnung. Dazu darf sie in die Freiheitsrechte von Individuen eingreifen. Zwar soll sie sich dabei an geltenden gesetzlichen Bestimmungen orientieren, aber Norm und Praxis klaffen zum Teil weit auseinander. Menschenrechtsverletzungen durch die Polizei sind in vielen Gesellschaften eher die Regel als die Ausnahme - auch in rechtsstaatlichen Demokratien. Wir rufen dazu auf, gegen diese Realität vorzugehen. Rechtsverletzungen durch die Polizei müssen dokumentiert und sichtbar gemacht, die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Für die BRD fordern wir u. a. eine Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte.

Melden Sie sich jetzt beim Netzwerk Polizei an und Sie erhalten pro Jahr 4 Musterbriefe und Online-Aktionen per E-Mail zugeschickt. Die Anmeldung ist einfach: Schicken Sie eine leere E-Mail mit dem Betreff "Anmeldung" an die folgende E-Mail Adresse:
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Netzwerk Menschenrechte und sexuelle Identität

Nicht heterosexuell zu sein und dies zu leben, bedeutet auch heute noch in vielen Ländern neben sozialer Ächtung eine vielfache Bedrohung: Bestrafungen für "widernatürlichen Geschlechtsverkehr" reichen von öffentlichem Auspeitschen über Inhaftierung, Folter, Vergewaltigung bis zur Todesstrafe. Deswegen setzen wir uns ein für Menschen, die wegen ihrer sexuellen Identität oder wegen aktiven und gewaltfreien Einsatzes für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Menschen verfolgt werden. Beispielhaft war unser Einsatz gegen die Homosexuelle kriminalisierende Gesetzgebung in Nicaragua. Nach den weltweiten Protesten von Amnesty International und anderen NGOs wurde kurze Zeit später das diskriminierende Gesetz abgeschafft.

Melden Sie sich jetzt für das Netzwerk an und Sie erhalten etwa 4 Mal im Jahr Aktionen mit Musterbriefen per E-Mail. Schicken Sie für die Anmeldung einfach eine leere Mail mit dem Betreff "Anmeldung" an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Netzwerk gegen die Todesstrafe

Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung. Die Botschaft von Amnesty International lautet deshalb unmissverständlich: Staaten können nicht gleichzeitig Menschenrechte achten und auf die Todesstrafe setzen. Aus diesem Grund engagiert sich Amnesty International seit über 30 Jahren gegen diese Strafe. Und dies mit zunehmendem Erfolg: Immer mehr Staaten schaffen diese Strafe ab. Dennoch bleibt noch viel zu tun, Jahr für Jahr werden nach wie vor tausende Menschen zum Tode verurteilt und hingerichtet. Nicht selten gelingt es, Menschen vor dem Henker zu retten.  Helfen auch Sie mit, drohende Hinrichtungen zu verhindern und Todesurteile umzuwandeln. Das Prinzip ist sehr einfach: Wir senden Ihnen einmal im Monat eine Falldarstellung mit Briefvorschlag per Email und alles was Sie noch tun müssen, ist diesen Brief abzuschicken.

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*Hinweise zur An- und Abmeldung bei den Netzwerken: Ihre E-Mail-Adresse wird einzig für den hier erklärten Zweck verwendet. Sollten Sie sich abmelden wollen, schicken Sie eine leere E-Mail mit dem Betreff "Abmeldung" an die E-Mail-Adresse des betreffenden Netzwerks.