Folgen Sie uns:

Von der Öffentlichkeit gehört, von Menschenrechtsverletzern gefürchtet: Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwer wiegende Menschenrechtsverletzungen. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und für Tausende, die in Gefahr sind.

Die Stärke von Amnesty liegt im freiwilligen Engagement von mehr als drei Millionen Menschen weltweit: Junge und Alte verschiedenster Nationalitäten und Kulturen beteiligen sich. Sie alle bringen unterschiedliche religiöse und politische Einstellungen und Lebenserfahrungen mit. Aber alle setzen ihre Kraft und Fantasie ein für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen. Sie engagieren sich für die Opfer und unterstützen und schützen Menschenrechtsverteidiger. Einsteigen kann man überall, zu jeder Zeit und auf verschiedenen Wegen. Jeder kann sich an unseren Aktionen beteiligen und Veränderungen bewirken. Das Credo von Amnesty International lautet: Du kannst!

Wir freuen uns über jede Hilfe, und alle die gelegentlich oder auf Dauer in den Gruppen oder im Bezirk mitarbeiten wollen.

Auf unseren Seiten finden Sie Informationen über die Gruppen im Bezirk Hamburg und über einige Schwerpunkte unserer Arbeit. Außerdem können Sie mit uns Kontakt aufnehmen und Appellbriefe für von Hamburger Gruppen betreute Gefangene herunterladen.


Was sind Menschenrechte? Was sind Grundrechte? Und was genau ist nochmal das Grundgesetz?

Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt. Diesen Geburtstag nehmen wir zum Anlass, kurz die wichtigsten Fragen zum Grundgesetz sowie den Grund- und Menschenrechten zu klären.

Wolfgang Grenz (Experte Flüchtlinge & Asyl von Amnesty International) über das Grundrecht auf Asyl und die europäische Flüchtlingspolitik.

Interview: Amnesty International Hamburg

Das Grundgesetz wird dieses Jahr 70 Jahre alt. Die Erfahrungen des 2. Weltkrieges prägten die Entstehung besonders. An welchen Grundrechten macht sich dies bemerkbar?

Das macht sich bereits an Artikel 1 bemerkbar: Die Menschenwürde ist unantastbar. Artikel 1 fasst zusammen, was die folgenden Grundrechte aussagen. Das Grundgesetz enthält ein klares Bekenntnis zu den Menschenrechten.

Das Asylrecht für politisch Verfolgte ist in Deutschland ein im Grundgesetz verankertes Grundrecht. Was besagt dieses Grundrecht konkret?

Das Asylgrundrecht war bis zur Grundgesetzänderung 1993 in Artikel 16 Abs.2 Satz 2 des Grundgesetzes geregelt: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“. Dies bedeutete, dass Menschen, die angaben, vor politischer Verfolgung geflohen zu sein, in der Bundesrepublik einen Asylantrag stellen konnten, auch wenn sie vorher durch andere Länder gereist waren, in denen sie einen Asylantrag hätten stellen können. Mit der Grundgesetzänderung 1993 ist das Asylgrundrecht in den neuen Art. 16 a übertragen worden. Der Satz „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“ blieb bestehen, allerdings wurde die Berufung auf das Asylgrundrecht für die Menschen ausgeschlossen, die über einen sicheren Drittstaat eingereist sind. Da alle EU-Staaten als sichere Drittstaaten eingestuft worden waren, konnten sich alle, die auf dem Landweg eingereist waren, nicht mehr auf das Asylgrundrecht berufen.

Zur Unterstützung unseres Bezirksteams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine_n ehrenamtliche_n Bezirksreferent_in für Jugendarbeit

Wir bieten eine herausfordernde, horizonterweiternde und spannende Aufgabe, in der Du als Mitglied unseres Bezirksteams die Jugendarbeit gezielt unterstützt und so dazu beiträgst, die Menschenrechtsarbeit in unserer Region zu stärken.

Ihr möchtet uns besser kennenlernen?


Mitglieder berichten, wie und aus welchen Beweggründen sie zu Amnesty gekommen sind und wie ihr uns im Bezirk unterstützen könnt. Hört rein!

Sarah, Bezirkssprecherin:  

Karen, bis 2016 Pressesprecherin:  

 Ben, Queeramnesty HH:

Maureen, Bezirkssprecherin:  

       

 

Boykott oder Reisen?

Die Position von Amnesty International: Viele Länder erscheinen als Reiseparadies und ziehen somit viele Touristen an. Oft sind die Reisenden wenig über Menschenrechtslage in ihrem Reiseland informiert. Reisen heißt allerdings auch, die politischen und rechtlichen Gegebenheiten eines Landes zu kennen.

Amnesty International ruft nicht zum Boykott eines Landes auf. So überlassen wir es den Reisenden selbst, nach ihren Sachkenntnissen angebrachte Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es unser Ziel und Anliegen, Reisende vollumfänglich über die Menschenrechtslage in Ihren Reiseländern zu informieren und zu sensibilisieren. Zudem möchten wir die Reisenden ermutigen, sich aktiv für die Verbesserung der Situation im jeweiligen Land einzusetzen.

Wie kann ich aktiv werden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich für die Menschenrechtslage in Ihrem jeweiligen Reiseziel einzusetzen.

  • Briefe schreiben
  • An Aktionen teilnehmen
  • Mitglied werden

Wie können Ferienhungrige faire Angebote erkennen? Der Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (akte) hat gemeinsam mit Partnern 20 Labels unter die Lupe genommen, die ökologische oder sozialverträgliche Tourismusangebote auszeichnen. Wo finde ich Informationen?

Die andere Reiseseite: www.fairunterwegs.org

www.amnesty.de/laenderberichte

Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei, andere für den Kampf gegen Unrecht zu gewinnen. Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto grösser ist unser Einfluss.

Online Aktionen:

Amnesty International, London

Amnesty International, Deutschland

www.amnesty.ch/de/aktiv/online

Urgent Actions - mit Textvorschlägen:

www.dringende-menschenrechtsappelle.info