Nächster Informationsabend Montag, den 16. Januar 2017

Info-Abend für alle, die sich für die Arbeit von und Mitarbeit bei Amnesty International interessieren.

Ort:  Amnesty-Bezirksbüro, Eilbeker Weg 214

Zeit: 19.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Von der Öffentlichkeit gehört, von Menschenrechtsverletzern gefürchtet: Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwer wiegende Menschenrechtsverletzungen. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und für Tausende, die in Gefahr sind.

Die Stärke von Amnesty liegt im freiwilligen Engagement von mehr als drei Millionen Menschen weltweit: Junge und Alte verschiedenster Nationalitäten und Kulturen beteiligen sich. Sie alle bringen unterschiedliche religiöse und politische Einstellungen und Lebenserfahrungen mit. Aber alle setzen ihre Kraft und Fantasie ein für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen. Sie engagieren sich für die Opfer und unterstützen und schützen Menschenrechtsverteidiger. Einsteigen kann man überall, zu jeder Zeit und auf verschiedenen Wegen. Jeder kann sich an unseren Aktionen beteiligen und Veränderungen bewirken. Das Credo von Amnesty International lautet: Du kannst!

Wir freuen uns über jede Hilfe, und alle die gelegentlich oder auf Dauer in den Gruppen oder im Bezirk mitarbeiten wollen.

Auf unseren Seiten finden Sie Informationen über die Gruppen im Bezirk Hamburg und über einige Schwerpunkte unserer Arbeit. Außerdem können Sie mit uns Kontakt aufnehmen und Appellbriefe für von Hamburger Gruppen betreute Gefangene herunterladen.

Ihr möchtet uns besser kennenlernen?


Unsere Bezirkssprecherin Sarah und unsere Pressesprecherin berichten, wie und aus welchen Beweggründen sie zu Amnesty gekommen sind und wie ihr uns im Bezirk unterstützen könnt. Hört rein!

Sarah, Bezirkssprecherin:  

Karen, Pressesprecherin:  

 Ben, Queeramnesty HH:

Maureen, Bezirkssprecherin:  

       

 

Aufruf zu Solidarität und Humanität

Klares Bekenntnis zu Solidarität und Humanität als Grundpfeiler eines offenen,
vielfältigen Deutschlands und Europas: Foto: Henning Schacht, © Amnesty International

01. Oktober 2015 - Unser Europa steht an einem Scheideweg. Wie wollen wir leben? Wer wollen wir sein? Wollen wir diejenigen sein, die sich mit Stacheldraht abschotten? Wollen wir diejenigen sein, die unsere Haltung von der aktuellen Befindlichkeit und der Kassenlage abhängig machen? Oder wollen wir diejenigen sein, die nicht von ihren Werten abrücken. Die für Menschlichkeit und die Wahrung von Menschenrechten stehen.

Darum starten wir anlässlich des Nationalen Flüchtlingstags am 2. Oktober gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, Flüchtlingsinitiativen und Künstlern sowie Künstlerinnen den bundesweiten Aufruf "Für ein Europa der Menschenrechte".

Ziel ist es, ein breites Spektrum gesellschaftlicher Kräfte zu vereinen und möglichst viele Menschen in Deutschland zu erreichen und dafür zu gewinnen, unseren Aufruf zu unterzeichnen und sich zu unseren gemeinsamen Werten zu bekennen:

• Humanität und Solidarität
• der Wahrung von Menschenrechten
• sicheren Zugangswegen und fairen Asylverfahren
• Schutz vor Hetze und Anschlägen
• einer offenen, menschlichen und von Vielfalt geprägten Gesellschaft

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Aufruf und bekennen Sie sich zu einem Europa der Menschenrechte! 

Fast 60 Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht. Doch in die EU und nach Deutschland kommen nur vergleichsweise wenige: 2014 haben die Türkei, Pakistan, Libanon, Iran, Äthiopien und Jordanien die meisten Flüchtlinge aufgenommen. 

Die Flucht nach Europa ist lebensgefährlich. Der Grund: Es gibt kaum sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge. Über 3.500 Menschen ertranken 2014 bei dem Versuch, über das Mittelmeer in die EU zu gelangen. Wer den Landweg wählt, wird an den EU-Außengrenzen oft misshandelt oder ohne Prüfung von Asylgründen zurückgeschickt. 

Amnesty International fordert daher von der Innenministerkonferenz der Länder (IMK): Wie andere EU-Länder auch muss Deutschland mehr sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge zur Verfügung stellen und mehr Flüchtlinge aufnehmen. Die Innenminister und -senatoren der Länder sind für das Ausländer- und Asylrecht sowie die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen zuständig. 

Deutschland stellt in diesem Jahr 500 Plätze für die Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge (Resettlement) zur Verfügung. Das ist viel zu wenig! Auch die von der EU in Aussicht gestellten 20.000 Plätze reichen nicht aus: Weltweit liegt der Bedarf bei fast einer Million. Deutschland muss einen größeren Beitrag bei der Aufnahme von Flüchtlingen leisten. 

Werden Sie aktiv! Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition.

Amnesty International weist in einem Bericht auf die erschreckende weltweite Verbreitung von Folter hin. Amnesty dokumentiert Folter und Misshandlung in 141 Ländern. 30 Jahre nach Verabschiedung der Antifolter-Konvention müssen die Staaten den Kampf gegen Folter endlich ernst nehmen. Amnesty International startet weltweite Kampagne «Stop Torture».

Handeln Sie!

Fordern Sie, dass die Regierungen endlich ihre Versprechen einlösen und Menschen wirksam vor Folter schützen! Jetzt Online-Petition unterschreiben!

Boykott oder Reisen?

Die Position von Amnesty International: Viele Länder erscheinen als Reiseparadies und ziehen somit viele Touristen an. Oft sind die Reisenden wenig über Menschenrechtslage in ihrem Reiseland informiert. Reisen heißt allerdings auch, die politischen und rechtlichen Gegebenheiten eines Landes zu kennen.

Amnesty International ruft nicht zum Boykott eines Landes auf. So überlassen wir es den Reisenden selbst, nach ihren Sachkenntnissen angebrachte Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es unser Ziel und Anliegen, Reisende vollumfänglich über die Menschenrechtslage in Ihren Reiseländern zu informieren und zu sensibilisieren. Zudem möchten wir die Reisenden ermutigen, sich aktiv für die Verbesserung der Situation im jeweiligen Land einzusetzen.

Wie kann ich aktiv werden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich für die Menschenrechtslage in Ihrem jeweiligen Reiseziel einzusetzen.

  • Briefe schreiben
  • An Aktionen teilnehmen
  • Mitglied werden

Wie können Ferienhungrige faire Angebote erkennen? Der Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (akte) hat gemeinsam mit Partnern 20 Labels unter die Lupe genommen, die ökologische oder sozialverträgliche Tourismusangebote auszeichnen. Wo finde ich Informationen?

Die andere Reiseseite: www.fairunterwegs.org

www.amnesty.de/laenderberichte

Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei, andere für den Kampf gegen Unrecht zu gewinnen. Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto grösser ist unser Einfluss.

Online Aktionen:

Amnesty International, London

Amnesty International, Deutschland

www.amnesty.ch/de/aktiv/online

Urgent Actions - mit Textvorschlägen:

www.dringende-menschenrechtsappelle.info